Die Saat ...

Die Saat des heiligen Feigenbaums verlegt den Konflikt der politischen Proteste gegen das autoritäre Regime des Irans ins Familienumfeld.

Der Spielfilm erzählt die Geschichte eines regimetreuen Ermittlungsrichters, dessen zwei Töchter gegen ihren Vater am Esstisch aufbegehren.

Das Familiendrama von Mohammad Rasulof (Doch das Böse gibt es nicht) mischt gespielte Aufnahmen mit realen Aufzeichnungen der Protestbewegung.

Im verborgenen unter schwierigen Bedingungen gedreht, musste das Filmmaterial im Anschluss außer Landes geschmuggelt werden. Auch Rasulof musste das Land verlassen, um einer Haftstrafe zu entgehen.

Der iranische Film wurde als deutscher Beitrag für die Oscars 2025 eingereicht. Dies wurde in der Szene durchaus kritisch gesehen, da kaum eine deutsche Beteiligung bei der Produktion zu erkennen war.

Wir zeigen das Werk gemeinsam mit der Hochschulgruppe von Amnesty International.

Die Saat des heiligen Feigenbaums (OmU) läuft am 22.05.25 um 20:00 Uhr im Audimax, Darmstadt.

Veröffentlicht am 22.5.2025

Alle Beiträge sind in unserem News Archiv