Regisseurin Mati Diop, Tochter des senegalesischen Musikers Wasis Diop (Everything (... is never quite enough)) und Nichte des Filmemachers Djibril Diop Mambéty (Touki Bouki), wirft in ihrer Dokumentation Dahomey einen Blick auf das gleichnamige, ehemalige Königreich in Benin und auf dessen Kunstschätze.
Von der Raubkunst, die während der Kolonialzeit nach Frankreich verbracht wurde, fanden 2021 in Form einer offiziellen Rückgabe gerade mal 26 Stücke ihren Weg zurück in ihr Herkunftsland.
Diop lässt in ihrem Film nicht nur Studierende zum Thema Raubkunst und deren Rückgabe zu Wort kommen, sondern auch die Kunstwerke selbst.
2024 konnte sie damit den Hauptwettbewerb der Berlinale gewinnen.
Wir zeigen den Film im französischen Original mit deutschen Untertiteln in Kooperation mit dem ESOC Ciné-Club.
Dahomey (OmU) läuft am 03.02.26 um 20:00 Uhr im Audimax, Darmstadt.
Veröffentlicht am 3.2.2026